The Irish Folk Festival

14. November 2018 | 20:00 Uhr | Kaisersaal | Greifswald
Music knows no borders tour
The Irish Folk Festival

CHRISTY BARRY & JAMES DEVITT Doolin music house
Die zwei in Ehren ergraute Gentlemen sind Urgesteine der traditionellen Szene der Grafschaft Clare. Seit über 50 Jahren sind Christy Barry & James Devitt aus dem musikalischen Leben rund um Doolin und die Cliffs of Moher nicht wegzudenken. Als junge Burschen haben sie vom legendärem Micho Russell gelernt und werden als seine legitimen Nachfolger gesehen. Christy spielt Querflöte, Tin Whistle und Spoons – James die Fiddle. Mit ihrem so entspannt gespielten „old time“ Stil haben sie dazu beigetragen, dass das kleine Dorf an der Westküste weltberühmt geworden ist. Bedingt durch viele Touristen sind die Pubs in den Sommermonaten überfüllt. Konzentriertes Zuhören ist kaum möglich. Daher öffnet Christy hie und da sein Haus für Besucher, die auch die filigransten Zwischentöne hören wollen. Dabei erzählt der Meister von den guten alten Tagen ohne sie romantisch zu verklären. Das Projekt nennt sich „Doolin music house“.

JOANNA HYDE & TADHG Ó MEACHAIR Folk for the foxes
Joanna Hyde & Tadhg Ó Meachair haben neulich geheiratet und das IFF ist für die zwei eine Art verspätete Hochzeitsreise. Wie gut das frisch gebackene Ehepaar harmoniert, kann man auf ihrem Debüt-Album „One for the foxes“ hören. Hier finden sich sowohl irische als auch amerikanische Tunes und Songs wieder. Kein Wunder, denn Joanna ist Amerikanerin und Tadhg (ausgesprochen Teig) Ire. Weder der amerikanische noch der irische Folk gewinnt die Überhand. Es entsteht ein eher transatlantischer Klang, der sich frisch anhört und neugierig auf mehr macht. So holt man auch den scheusten Fuchs/Hörer aus dem Bau oder hinter dem Ofen hervor. Tadhg spielt sowohl Piano als auch Akkordeon. Bekanntheit erlangte der mehrfache „All Ireland Champion“ als Tastenmann der irischen Supergruppe Goitse. Joanna spielt eine dynamische Fiddle mit einem großen warmen Ton. Ihre lyrische Stimme überzeugt mit vielen ausdruckstarken Facetten und sie kann sogar Steppen! Mit ausgefuchsten Arrangements präsentieren die beiden ihren „Folk for the foxes“

 

AILIE ROBERTSON’S TRADITIONAL SPIRITS
A musical tribute to Scottish whisky
Ein großer Whisky muss jahrzehntelang reifen und gewinnt so immer mehr an Charakter. So ist es auch mit großen Künstlern wie Ailie Robertson, die als eine der führenden Harfenistinnen und Komponistinnen Schottlands gilt. Beim IFF stellt sie ihr einmaliges Projekt „TRADITIONAL SPIRITS“ vor. Es ist eine Hommage an das flüssige Gold Schottlands. Ailie sieht deutliche Parallelen zwischen den uralten Traditionen des Whisky und des Scottish Folk. Beide werden von Generation zu Generation weitergegeben und beiden liegen nur ein paar wenige Elemente zu Grunde. Whiskybrenner verwenden Gerste, Wasser und Hefe. Musiker legen los mit sieben Tönen und einer Handvoll Rhythmen. Trotzdem gleicht kein Whisky dem anderen und so ist es auch mit den vielen regionalen Stilen des Scottish Folk.

 

THE OUTSIDE TRACK Tradition with new wings
An ihnen kommt man nicht vorbei, wenn man die erfrischenden und kreativen Interpreten keltischer Musik in dieser und letzter Dekade aufzählen will. Wie der Bandname es schon andeutet, wollte das Quintett eine neue Perspektive anbieten. Eine, die einen frischen Blick von außen auf eine ehrwürdige Tradition wirft und sie erneuert. Seitdem haben die jungen Damen in der keltischen Musikszene nicht nur „outside“ sondern auch „inside“ markante Spuren hinterlassen. Die Fans haben jetzt die Gelegenheit, die Spur aufzunehmen und zu entdecken, wohin die musikalische Reise seit 2013 gegangen ist, als die Band das letzte Mal am IFF teilgenommen hat. Überschäumende Spiellaune, beeindruckende Virtuosität, Stepptanzeinlagen, eigenwillige Arrangements und eine Sängerin mit einmaliger Stimme. Die Musikerinnen pumpen die althergebrachten Melodien mit Energie, Frische und guter Laune auf, so dass diese schwerelos werden und einfach abheben. Diese beflügelte Musik begeistert nicht nur die Zuschauer sondern auch gestandene Journalisten: „…Irische Mystik pur…“ schrieb Uli Olshausen im Feuilleton der FAZ als er die Gruppe beim IFF hörte.

Veranstalter: Theater Vorpommern

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