Wieder sprechen

26. April 2026 | 18:00 Uhr | Volkstheater Rostock Ateliertheater | Rostock
Annäherungen in Zeiten aufgeheizter Debatten Kooperation mit dem Literaturhaus Rostock

Der Umgangston ist rau geworden - in Deutschland, Europa und der Welt. Hate Speech und Aggression scheinen Politik und das gesellschaftliche Miteinander zu dominieren. Das Literaturhaus Rostock und das Volkstheater suchen gemeinsam neue Wege im Gespräch mit Expert:innen.

Zum Auftakt von Wieder sprechen richtet sich der Blick am 27. März im Literaturhaus auf die Voraussetzungen für einen gelungenen Dialog. Dabei trifft Kommunikationswissenschaftler Bernhard Pörksen (Zuhören, Die große Gereiztheit) auf den Soziologen Nils C. Kumkar (Polarisierung). Es geht um die Frage: Wie kann ein wirkliches Gespräch, ein echtes Zuhören gelingen - öffentlich und im Privaten?

Am 26. April steht das Feld der Kulturkämpfe im Mittelpunkt, in dem so leicht der Eindruck von Unversöhnlichkeit entsteht. Wie viel Meinungsvielfalt hält eine Diskussion um Geschlechterrollen, alte und neue Männlichkeit, Feminismus aus? Zu Gast ist der Autor, Essayist und Vorsitzende des PEN Deutschland, Matthias Politycki. Ihm und den Thesen seines Essaybands Mann gegen Mann - Von alten und neuen Tugenden (2025) begegnet Sophia Fritz, u.a. Autorin des Essays Toxische Weiblichkeit (2025), in dem sie in Anlehnung an den Begriff der toxischen Männlichkeit auslotet, ab wann erlernte weibliche Muster ins potentiell Schädliche kippen.

Veranstalter: Volkstheater Rostock

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